Eben habe ich ein beglückendes Buch zuende gelesen: Fredrik Sjöberg, Die Fliegenfalle. Über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und das Leben mit der Natur.
Natürlich möchte ich es hier weiterempfehlen, denn es passt zu diesem sommerlichen Frühling, zu den Mussestunden des 3. Lebensalters genauso wie ins Bücherregal von uns Lesefreudigen.
"In diesem hinreißend ausschweifenden Essay begegnet der Leser dem Glück und den seltsamsten Passionen, der Seele, den Fliegen, dem Leben. Vom schwedischen Nobelpreisträger Harry Martinson lieh sich Sjöberg einen Gedanken, der als intellektuelles Palimpsest für seine leichte – um nicht zu sagen: anmutig schwirrende – Prosa gelten kann: «Wenn man sich aufmacht, die Insektenwelt zu studieren, muss man auch auf vieles in einem selbst gefasst sein.» Der Autor bringt, ohne auf artistische Tricks zurückzugreifen, das Kunststück fertig, dass die Schilderung der Fliegen und ihrer Eigenheiten auf der kleinen Schäreninsel bei Stockholm, wo er lebt, seine Leser in den Bann schlägt", meint die Zeitschrift Literaturen.
Vor kurzem ist ein zweites Buch von Sjöberg in die Buchhandlungen gekommen: Der Rosinenkönig - eine Sendung von Radio DRS dazu kann man hier hören.
Und eben landet eine Fliege auf dem Bildschirm meines Laptops...
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